Highboard, Lowboard, Sideboard & Co.

Wenn es um Beimöbel mit Stauraum für Wohn- oder Esszimmer gibt, fallen häufig die Begriffe Highboard, Lowboard und Sideboard. Doch was hat es damit eigentlich auf sich? Was unterscheidet die High-, Low- und Sideboards voneinander? Und warum verwendet man eigentlich komplizierte englische Begriffe, statt einfach beim Deutschen „Anrichte“ zu bleiben? Um ein wenig Klarheit in die ganzen Boards zu bringen, möchten wir Ihnen im Folgenden die verschiedenen Arten mit ihren Eigenschaften vorstellen.

Das Sideboard

Was heute im Allgemeinen als Sideboard bezeichnet wird, nannte man früher schlicht Anrichte. Das meist etwa hüfthohe Möbelstück wird gerne als Ergänzung und Stauraum im Esszimmer genutzt. Geschirr, Besteck oder Tischdecken lassen sich hier bequem aufbewahren, während sich auf der Oberfläche Blumenvasen, Bilder oder andere Dekorationen präsentieren lassen.

Durch die relativ geringe Höhe liefert das Sideboard praktischen Stauraum, ohne den Raum dadurch kleiner wirken zu lassen, und bietet die Möglichkeit, einen Spiegel oder ein Bild an der Wand darüber zu platzieren – wahlweise lässt es sich natürlich auch einfach unter einem Fenster platzieren.

Doch auch im Wohnzimmer macht ein Sideboard eine gute Figur und lässt sich gut mit anderen Möbelstücken kombinieren.

Das Highboard

Der Begriff „Highboard“ leitet sich ursprünglich vom Sideboard ab. Denn letztendlich ist ein Highboard ein hohes Sideboard, wie der Name ja bereits suggeriert. Die Übergänge sind hier also fließend; tendenziell ist ein Highboard aber meist etwa schulterhoch.

So verfügt es natürlich über deutlich mehr Stauraum, als ein Sideboard, allerdings kann es auch schnell etwas wuchtig wirken und einen Raum beengen. Über abwechslungsreiches Design und Vitrinen-Teile wird häufig versucht, diesen Effekt etwas abzuschwächen. Auch ein Spiegel, der über dem Highboard an der Wand angebracht wird, kann dazu beitragen, dem Raum etwas mehr Offenheit und Weitläufigkeit zurück zu geben.

Gerne werden Highboards neben Ess- und Wohnzimmer auch im Flur verwendet, wo Schuhe, Gästehandtücher und andere Dinge praktisch verstaut werden können.

Das Lowboard

Im Gegensatz zum Highboard handelt es sich beim Lowboard sozusagen um eine besonders niedrige Variante des Sideboards. Oftmals nur kniehoch wird ein Lowboard dafür gerne deutlich länger gestaltet, als ein herkömmliches Sideboard.

Insbesondere im Wohnzimmer als Unterbau für den Fernseher und als Teil einer Wohnwand werden Lowboards gerne verwendet. Doch auch wenn Sie gerne große freie Wandflächen in Ihrem Zuhause haben, oder besonders großformatige Bilder aufhängen möchten, kann ein Lowboard die richtige Wahl sein.

Ob Highboard, Lowboard oder Sideboard – lassen Sie sich von den englischen Begriffen nicht irritieren, sondern finden Sie das passende Möbelstück für Ihr Esszimmer, Wohnzimmer oder Ihren Flur!

Bilder: Gwinner, Schröder, Wöstmann

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