Hokkaido – der leckere Kürbisgenuss aus Japan

Der Herbst ist da und mit ihm hat auch leckeres Gemüse wieder Saison. Insbesondere Kürbisse sind zu dieser Jahreszeit sehr beliebt – allen voran der Hokkaido-Kürbis. Mit seinem besonderen, nussigen Aroma verleiht er jedem Gericht einen einzigartigen Pepp.

Wie der Name vermuten lässt, stammt der Hokkaido-Kürbis ursprünglich aus Japan. Bereits im 16. Jahrhundert brachten die Portugiesen Kürbisse nach Nagasaki und das runde, orangene Gemüse verbreitete sich von dort aus über ganz Japan. Im 19. Jahrhundert kamen dann weitere Kürbissorten aus Amerika hinzu – der Kürbis hat also in Japan eine wirklich langjährige Tradition.

Der beliebte Hokkaido-Kürbis ist eine Züchtung aus dem Jahr 1933, hat also mittlerweile schon fast 90 Jahre auf dem Buckel. Seinen Namen verdankt er der gleichnamigen Insel im Norden Japans. Das Besondere am Hokkaido-Kürbis: seine dünne Schale ist, anders als bei den meisten anderen Kürbissorten, essbar. Dies macht ihn zu einem besonders beliebten Speisekürbis.

Kochen mit Hokkaido – ein vielseitiges Vergnügen

Einer der Gründe, warum der Hokkaido-Kürbis so beliebt ist, ist die unglaubliche Vielfalt an Gerichten, die man mit damit zubereiten kann. Er passt sich vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen an und wird häufig mit Ingwer oder Chili kombiniert. Ob Auflauf, Suppe oder Gemüse – mit Hokkaido lässt sich fast alles zubereiten. Auch roh oder im Salat kann diese Kürbissorte verwendet werden. Besonders gut schmeckt er uns allerdings frisch aus dem Ofen – unser Lieblingsrezept stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Die Zutaten:

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 500 g Penne
  • Etwa 60 g Granatapfelkerne
  • 6 EL Schlagsahne
  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • Salz, Pfeffer

 

 

Die Zubereitung:

Den Kürbis putzen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Den Frischkäse mit der Sahne glattrühren. Die Penne nach Packungsanweisung in gesalzenem Wasser kochen. Ein Backblech einölen und den Kürbis sowie die Penne darauf verteilen. Ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen. Daraufhin die Mischung aus Käse und Sahne sowie etwas Öl darüber träufeln. Im vorgeheizten Backofen auf Umluft 175° etwa 30 Minuten lang backen. Das Ganze aus dem Ofen nehmen und mit den Granatapfelkernen bestreuen.

 

 

Tipp: Wer den Geschmack gerne noch etwas stärker hat, kann auch Gorgonzola statt dem Ziegenfrischkäse verwenden.

Das Möbel-Mit-Team wünscht guten Appetit!

 

 

 

 

 

Bilder:  Voglauer, Wöstmann

Zurück